Garagentore
Sektional-, Roll- und Schwingtore
Ein Garagentor bedeutet tägliches Öffnen mehrmals am Tag über die nächsten 20 Jahre. Entscheidend sind die Langlebigkeit des Mechanismus, die Wärmedämmung (an das Haus angrenzende Garage), die Sicherheit (Anwesenheitssensor) und die Optik. Wir arbeiten mit dem polnischen Wiśniowski und Krispol sowie dem deutschen Hörmann.
Sektional-, Roll- oder Schwingtore
Die Wahl des Typs hängt von den Abmessungen der Garage ab, vom Platz über dem Sturz und davon, ob Sie den Platz vor dem Tor sparen möchten (Parken des Autos direkt am Tor). Sektionaltore sind der dominierende Marktstandard.
Sektionaltore (Paneltore)
Am beliebtesten. Das Tor besteht aus horizontalen Paneelen, die mit PUR-Schaum gedämmt sind (40–60 mm) und an Führungsschienen unter der Decke hängen. Sie öffnen sich nach oben und verschwinden unter der Decke. Standardmäßig mit Elektroantrieb. Beste Wärme- und Schalldämmwerte.
Rolltore
Sie rollen sich wie ein Rollladen in einem Kasten über dem Sturz auf. Sie benötigen keinen Platz unter der Decke — ideal für niedrige Garagen, mit Installationen an der Decke oder mit Dachschräge. Schaumgefüllte Aluminiumpaneele, ein thermischer Kompromiss gegenüber Sektionaltoren.
Schwingtore
Klassisch — ein großer Flügel, der sich nach oben und außen öffnet. Die günstigste Option, benötigt jedoch Platz vor dem Tor (Sie können das Auto nicht direkt am Tor parken). Heute hauptsächlich für Wirtschafts- und Blechgaragen oder als günstiger Ersatz gewählt.
Vier Entscheidungen bei der Bestellung eines Garagentors
Der Tortyp allein ist nur der Anfang. Entscheidungen über Dämmung, Steuerung, Design und Zubehör bestimmen, wie das Tor im Alltag funktioniert und aussieht.
Wärmedämmung
Standardmäßig hat ein Sektionaltor 40-mm-Paneele mit PUR-Schaum — ausreichend für eine unbeheizte Garage. Für eine an das Haus angrenzende Garage (gemeinsame Wand mit Küche oder Flur) empfehlen wir 60-mm-Paneele, Ud ab 0,8 W/m²K. Der Unterschied bei den Heizkosten ist bereits ab dem ersten Winter spürbar.
Steuerung
Elektroantrieb mit zwei Handsendern (Standard). Smart-Steuerung mit Smartphone-App — Sie öffnen das Tor, während Sie sich mit dem Auto nähern. Fingerabdruckleser an der Schlupftür. Die Funktion Teilöffnung (bis zur Hälfte) zum Lüften der Garage im Sommer.
Design und Verglasung
Paneele: glatt, geprägt (klassische Kassetten), gefräst (Woodgrain — Holzimitat). Farben: standardmäßig Weiß, Anthrazit, Braun; zusätzlich jeder beliebige RAL-Ton. Verglasungen im oberen Paneel (Lichtband) oder durchgehend für einen „Loft“-Effekt. In das Tor integrierte Schlupftür — ohne Schwelle.
Sicherheit
Jedes elektrische Tor hat Lichtschranken — es stoppt vor einem Kind oder Tier im Durchfahrtsbereich. Der Widerstandssensor — verhindert, dass das Tor ein einfahrendes Auto einquetscht. Notakku zum Öffnen bei Stromausfall. Für Industriegaragen — Einbruchschutzgitter und Alarmanlage.
Drei Situationen, in denen Kunden bei uns Tore kaufen
Sektionaltor 40 mm mit Antrieb
Der häufigste Kauf. Sektionaltor Wiśniowski Unipro oder Krispol Starline, 40-mm-Paneele, Woodgrain in Anthrazit, Antrieb mit zwei Handsendern. Budget 4.200–6.500 zł inkl. Montage. Für 95 % der Einfamilienhaus-Kunden — die Standardwahl.
Rolltor im Sturzkasten
Doppelgarage, 5 m breit, niedrige Decke, Installationen an der Decke — ein Sektionaltor passt nicht unter die Decke. Rolltor Wiśniowski Rolmatic — Kasten außen über dem Sturz, das Tor rollt sich wie ein Rollladen auf. Leiserer Betrieb, weniger Platzbedarf.
Hörmann RenoMatic mit großen Verglasungen
Designerhaus mit anthrazitfarbener Fassade — Sie möchten, dass das Tor Teil des architektonischen Konzepts ist und kein „Hilfselement“. Hörmann RenoMatic in Sandgrain-Ausführung, 42-mm-Paneele, lange horizontale Verglasungen. Budget 8.500–14.000 zł.